Seminarkatalog_2016_2017 - page 28

Was ist Supervision überhaupt?
Es existieren leider sehr viele Mythen und Hörensagen über den Begriff der
Supervision. Grundsätzlich gilt:
Jeder Therapeut hat nicht nur die Möglichkeit,
sondern auch vielmehr die PFLICHT Supervision in Anspruch zu nehmen.
So steht es im Heilpraktikergesetz oder in der Verordnung aller Psychotherapeu-
ten. Nahezu alle Coachingverbände haben die Supervisionspflicht in ihren Codex
aufgenommen. Dies gerät aber in der Praxis oftmals in Vergessenheit, die prak-
tische Belastung steigt, während die Qualität der Intervention häufig fällt, bzw.
keinerlei Validierung erfolgt.
Im Nest haben Sie die Möglichkeitn der Gruppen- und / oder Einzelsupervision
So wird z.B. im Rahmen der EMDR-Ausbildung automatisiert die Möglichkeit zur
Supervision eingebaut, damit die zumeist komplexen Behandlungsbilder sofort
korrigiert und supervisioniert werden können. Hier ist insbesondere die Gruppen-
supervision ein beliebtes Element in der Ausbildung.
Oft werden wir gefragt, wie viele Termine denn sinnvoll wären. Nun, einen Er-
fahrungswert, der allgemeingültig ist, gibt es nicht.
Es gilt, so viel wie nötig ist, ist auch sinnvoll. Aber es hat sich gezeigt, dass der
innere, vor sich hin prokastinierende Schweinehund auch ganz gerne mal motiv-
iert werden muss, um eine gesicherte Arbeits- und Therapiequalität zu erhalten.
Das Zauberwort heißt REGELMÄSSIGKEIT, wir empfehlen alle 6-8 Wochen einen
Termin wahrzunehmen.
Bitte sprechen Sie uns einfach an, egal ob Sie Einzelsupervision oder Gruppensu-
pervision bevorzugen.
seminare-psychotherapie.de
SUPERVISION
Aus der Praxis in die Praxis
Psychohygiene und Qualitätssicherung
für Therapeuten
Seite 28
1...,18,19,20,21,22,23,24,25,26,27 29,30,31,32
Powered by FlippingBook